14.07.2017 |

Die IG Metall Mainz-Worms trauert

Günter Kempel verstorben

Am 11. Juli 2017 ist unser lieber Kollege und ehemaliger Erste Bevollmächtigte der Verwaltungsstelle Mainz, Günter Kempel verstorben.

Günter begann seine hauptamtliche Tätigkeit als Gewerkschaftssekretär bei der Gewerkschaft Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft. Im Anschluss arbeitete er beim Deutschen Gewerkschaftsbund als Sekretär für berufliche Bildung. 1982 nahm er als Gewerkschaftssekretär der IG Metall Verwaltungsstelle Mainz seine Arbeit auf. Von 1990 bis 1996 war er erster Bevollmächtigter. In seinem Ruhestand engagierte er sich in der Seniorenarbeit der IG Metall Mainz-Worms. Wir verlieren mit Günter Kempel einen Kollegen, der sich für die Interessen der arbeitenden Menschen und für soziale Gerechtigkeit einsetzte. Wir werden uns dankbar an ihn erinnern.

03.07.2017 |

Tolles Fest bei bestem Wetter

Jubilare werden geehrt

Wie in jedem Jahr sind die langjährigen Mitglieder der IG Metall Mainz-Worms am 23. Juni 2017 für ihre 70-, 60-, 50- und 40jährige Treue zur Gewerkschaft geehrt worden. Im "Pankratiushof" in Mainz-Hechtsheim konnten wir wieder bei wunderschönem Wetter gemeinsam die tolle Stimmung und das Ambiente genießen. Neben erfrischenden Getränken gab es einige kulinarische Köstlichkeiten. Im Mittelpunkt stand dabei ein auf dem Buchenholzfeuer gegrilltes Spanferkel. Holger Hammer-Huhn, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Mainz-Worms begrüßte die rund 100 geladenen Gäste herzlich und lud zu einem intensiven Austausch über die "alten Zeiten" ein. Der 1. Bevollmächtigte Armin Groß bedankte sich in seiner Festrede bei den Kolleginnen und Kollegen für ihr langjähriges Engagement. Mit einer kleinen "Zeitreise" durch die letzten Jahrzehnte, erinnerte Groß an verschiede politische, gesellschaftspolitische und gewerkschaftliche Ereignisse. Das Ringen um Arbeit, faire Entgelte, menschliche Arbeitsbedingungen und soziale Gerechtigkeit stand damals wie heute im Mittelpunkt unseres solidarischen Handelns. Die in früheren Zeiten von unseren Kolleginnen und Kollegen erkämpften Erfolge bieten heute immer noch die Grundlage für die Arbeitsbedingungen in den Betrieben. Immer öfter müssen diese Erfolge in betrieblichen oder auch politischen Auseinandersetzungen verteidigt werden. Die Themen Arbeitszeit, Renteneintrittsalter und die Frage der sozialen Gerechtigkeit sind dabei nur einige Beispiele. Harald Rutar und Radek Stawarz haben die ganze Veranstaltung mit Arbeiter- und Volksliedern musikalisch begleitet. Vier Kollegen haben für ihre 70jährige Mitgliedschaft ein extra Präsent überreicht bekommen.

19.06.2017 |

Höhere Einkommen durchgesetzt

Tarifabschluss im Elektrohandwerk Hessen/Rheinland-Pfalz

Die IG Metall hat für die rund 50.000 Beschäftigten im Elektrohandwerk Hessen und Rheinland-Pfalz ein Tarifergebnis erzielt, dass eine Entgelterhöhung bei Löhnen und Gehältern ab 1. Juni 2017 um 3% und ab 1. September 2018 um weitere 2,7% vorsieht. Das Eckentgelt E6 (für Rheinland-Pfalz) beträgt somit ab 1. Juni 2017 2.498 Euro, ab 1. September 20182.565 Euro im Monat.

Die Ausbildungsvergütungen steigen entsprechend:

       ab 1. Juni 2017    ab 1. Sept. 2018

1. AJ       620 €                  640 €

2. AJ       665 €                  690 €

3. AJ       755 €                  785 €

4. AJ       820 €                  850 €

Der Tarifvertrag ist erstmals zum 31. August 2019 kündbar.

14.06.2017 |

Metallhandwerk Rheinland und Rheinhessen

Mehr Geld für Beschäftigte im Metallhandwerk

Zum 1. Juli diesen Jahres werden die Entgelte um 3,1 Prozent erhöht. Die Ausbildungsvergütungen steigen zum 1. Juli 2017 sogar um 5,3 Prozent. Für die Monate Mai und Juni erhalten alle Arbeiter und Angestellte eine Einmalzahlung von zusammen 170 Euro. Auszubildende erhalten für die Monate Mai und Juni eine Einmalzahlung von zusammen 80 Euro. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von 12 Monaten. „Wir sind mit dem Tarifergebnis zufrieden. Besonders freut uns die satte Entgelterhöhung von 5,3 Prozent für die Auszubildenden. Damit erhält ein Azubi im ersten Lehrjahr 705 Euro und im letzten Lehrjahr sogar 850 Euro. Das kann sich im Handwerk sehen lassen“, so Grit Rolke von der IG Metall Mainz-Worms.

05.05.2017 |

Wir sind viele, Wir sind eins

1. Mai in Mainz, Worms und Alzey

Der 1. Mai stand in diesem Jahr unter dem Motto "Wir sind viele, Wir sind eins." In Alzey auf dem Rossmarkt, in Worms auf dem Marktplatz und in Mainz am Leichhof haben die diesjährigen Veranstaltungen auf dem Gebiet unserer Geschäftsstelle stattgefunden.Frank Vierheller, der DGB-Stadtverbandsvorsitzender hat den Mainzer 1. Mai eröffnet. Ein Grußwort kam von Michael Ebling, dem Oberbürgermeister der Stadt. Der Beitrag von Sabine Bätzing-Lichtentähler, Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz wurde von Armin Groß, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Mainz-Worms moderiert. Die Band "Musikander" begleitete mit Musik aus Lateinamerika das verregnete Fest. Trotz des schlechten Wetters kamen ca. 300 Interessierte auf den Leichhof in Mainz. Darunter auch die rheinland-pfälzische Finanzministerin Doris Ahnen.

20.03.2017 |

Auszeichnung im Julius Lehlbach-Haus

IG Metaller Hüseyin Kaya erhält Hans Böckler-Medaille

Unser Kollege Hüseyin Kaya wurde am 15. März 2017 mit der Hans Böckler-Medaille geehrt. Dies ist die höchste Auszeichnung der Deutschen Gewerkschaften, sie wird vom DGB-Bundesvorsitzenden verliehen. Astrid Clauss, Geschäftsführerin der DGB-Region Rheinhessen-Nahe und Armin Groß, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Mainz-Worms, überreichten die Medaille im Rahmen der Eröffnung einer Ausstellung mit Karikaturen des Kollegen Kaya im Mainzer Julius-Lehlbach-Haus. Hüseyin kam 1966 aus der Türkei nach Deutschland. Er hatte vorher in der Türkei als Gewerbelehrer gearbeitet. Seine Examina wurden in Deutschland nicht anerkannt. Er startete hier als Arbeiter in der Möbelfabrik Bretz in Gensingen. Er trat 1966 der Gewerkschaft Holz und Kunststoff bei. Als erster türkischer Arbeiter wurde er in den Betriebsrat der Firma Bretz gewählt. Weil er inzwischen gute Deutschkenntnisse in Eigeninitiative erworben hatte, wurde er bereits im Jahr 1967 als Betriebsdolmetscher eingesetzt. Später übernahm er im Betrieb eine Tätigkeit als technischer Zeichner. Er arbeitete dort bis zum Konkurs der Firma im Jahr 1986. Danach konnte er bei der AWO eine Tätigkeit als Sozialberater aufnehmen. Auch hier war er ein wichtiges Bindeglied zu den ausländischen Kolleginnen und Kollegen. Nach seinem Renteneintritt im Jahr 1999 blieb er gewerkschaftlich aktiv. Hüseyin Kaya, der demnächst sein achtzigstes Lebensjahr vollendet,  arbeitet im Seniorenarbeitskreis der IG Metall Mainz-Worms mit. Die Ausstellung seiner Bilder im Julius Lehlbach-Haus kann derzeit besichtigt werden.

06.03.2017 |

Abschluss in Textil-Tarifrunde nach Wiederaufnahme der Verhandlungen

Mehr Geld und verbesserte Altersteilzeit durchgesetzt

In Saarlouis haben die Arbeitgeber die Verhandlungen noch abgebrochen, jetzt haben sie dem Druck der Kolleginnen und Kollegen durch zahlreiche Warnstreik und Aktionen nachgegeben. Wie immer ist der Abschluss ein Kompromiss, aber mit dem Abschluss ist es der IG Metall gelungen, "für die Beschäftigten eine Reallohnerhöhung bei steigender Inflation durchzusetzen und die Altersteilzeit zu verbessern", so der Verhandlungsführer der IG Metall Manfred Menningen. Menningen lobt vor allem die "verbesserte Altersteilzeit und die Einmalzahlungen, die besonders den niedrigen Einkommen zu Gute kommen". Zudem können sich die Auszubildenden auf ein dickes Plus freuen. Das komplexe Ergebnis ist in einer Übersicht graphisch dargestellt - hier zum runterladen. Ebenfalls der Flyer zum Verhandlungsergebnis.

Vielen Dank an alle Kolleginnen und Kollegen, die in dieser Tarifauseinandersetzung mit ihrer Beteiligung dafür gesorgt haben, dass ein Abschluss möglich wurde.

15.02.2017 |

Kolleginnen und Kollegen von Lear in Saarlouis

Begleitmusik für dritte Verhandlungen Tarifrunde Textil

Mit einem Bus sind Kolleginnen und Kollegen von Lear in Gustavsburg zu den Verhandlungen in Saarlouis gereist. Hier haben insgesamt 600 Textilerinnen und Textiler für ihre Forderung von 4,5% mehr Entgelt und Verbesserungen der Altersteilzeit Druck gemacht. Auch der IG Metallvorsitzende Jörg Hofmann hat in seiner Rede deutlich gemacht, dass die Kolleginnen und Kollegen in den Textilbetrieben für ihre qualitativ hochwertigen Arbeiten auch eine gerechte Entlohnung verdienen. Die dritte Verhandlungsrunde hat nach der Kundgebung um 13 Uhr begonnen.

08.02.2017 |

Tarifrunde Textil West 2017

Erster Warnstreik bei Autositzhersteller Lear in Gustavsburg

Am Mittwoch, 8. Februar 2017 hat im Rahmen der diesjährigen Tarifrunde in der Textilindustrie ein Warnstreik der Frühschicht beim Autositzhersteller Lear in Gustavsburg stattgefunden. Dem Aufruf der IG Metall sind rund 140 Kolleginnen und Kollegen um 13 Uhr gefolgt. Die Veranstaltung dauerte über eine Stunde. Die Beschäftigten fordern 4,5 % mehr Entgelt und Verbesserungen bei den Altersteilzeitregelungen. Die Arbeitgeber haben in den bisherigen zwei Verhandlungsrunden mit einem Angebot von vier Nullmonaten und 1,4 % provoziert. Verbesserungen der Altersteilzeit lehnen sie ab. Somit ist klar, die Beschäftigten gehen jetzt nach Ablauf der Friedenspflicht auf die Straße. Mit diesem ersten Warnstreik ist die Produktion bei Opel bewusst noch nicht gefährdet worden, sollte ein weiterer Warnstreik notwendig werden, ist das nicht mehr auszuschließen. Die Arbeitgeber haben am 15. Februar 2017 in Saarlouis die nächste Chance, mit der IG Metall ein vernünftiges Ergebnis zu verhandeln. „Die Arbeitsbedingungen in der Branche sind hart. Es werden höchste Qualität und maximale Flexibilität von den Kolleginnen und Kollegen gefordert, die Entgelte liegen aber deutlich unter dem Niveau der Metall- und Elektroindustrie. Hier müssen spürbare Einkommensverbesserungen erzielt werden und realistische und finanzierbare Altersteilzeitbedingungen geschaffen werden!“ so Holger Hammer-Huhn, 2. Bevollmächtigter der IG Metall Mainz-Worms.
Dafür werden die „Textiler“ weiter kämpfen.

06.01.2017 |

IGM Vertrauensleute helfen

Integrationsklassen in Gustavsburg erleben besonderen Nikolaustag

Einen ganz besonderen Nikolaustag erlebten die Schülerinnen und Schüler der Gustav-Brunner-Schule und der IGS Mainspitze in Gustavsburg.
Die IG Metall Vertrauensleute der Fa. Hörmann Automotive Gustavsburg haben in Zusammenarbeit mit der IG Metall eine Spendenaktion für Flüchtlingskinder der beiden Schulen organisiert. Am Vormittag wurde das Feuerwehrauto der Werkfeuerwehr mit den Spenden beladen, dann ging es direkt zur Gustav-Brunner-Schule. In der „Leseinsel“ der Schule war das Zusammentreffen mit den insgesamt 40 Schülerinnen und Schülern, die zwischen 8 und 16 Jahren alt sind. Jedes Kind erhielt eine Tasche befüllt mit Schulartikeln und eine Nikolaustüte. Die Freude der Kinder und Jugendlichen war sehr groß, was sie mit zahlreichen selbst gemalten und gebastelten Danke-Karten zeigten. Der Bürgermeister der Stadt Gustavsburg war ebenso vertreten wie die die Stabstelle Asyl, die Schulleiterinnen der Gustav-Brunner-Schule und der IGS Mainspitze, die Lehrerinnen der Integrationsklassen und auch die Personalleitung der Fa. Hörmann. Nach der Übergabe der Geschenke war das Interesse der Kinder natürlich sehr groß, den Feuerwehrtruck zu besichtigen. Diesem Wunsch kamen die Kollegen der Werkfeuerwehr von Hörmann nur zu gerne nach.

22.12.2016 |

Seniorinnen und Senioren

Volles Programm 2016 - In 2017 geht´s weiter

Jeden Monat treffen sich die Senioren jeweils im Julius-Lehlbach-Haus in Mainz und im „Hagenbräu“ in Worms. Die Mainzer am ersten Dienstag eines Monats und die Wormser am ersten Donnerstag. Es gab weitere gemeinsame Aktivitäten, an denen alle teilnahmen, über das ganze Jahr verteilt. So wurde im März eine Führung durch die Firmenzentrale der Mainzer Stadtwerke und Anfang Juni eine Rundfahrt mit der „kleinen Stadtbahn“ der sogenannten Thermine durch Wiesbaden gemacht. Auf dieser „Tour de Wiesbaden“ erfuhren wir als Reisegruppe alles über die Historie der Kurstadt. Am 30. Juni schließlich fand die Tagesfahrt nach Bonn in das Haus der deutschen Geschichte mit ihrer Dauerausstellung „Unsere Geschichte Deutschland seit 1945“ statt. Damit an diesem Tag auch die Geselligkeit nicht zu kurz kam, wurde in Bingen-Büdesheim in einem schönen Landweingut der Tag ausklingen gelassen. Die große fünftägige gemeinsame Fahrt führte die 36 Seniorinnen und Senioren vom 6. bis 10. September letztes Jahr in die Lüneburger Heide. Als Höhepunkt dieser Reise dürften sicherlich die Kutschfahrt durch die Heide nach Wilsede sowie die Besichtigung des Schiffshebewerks in Schamede und die Stadtführung durch Lüneburg bezeichnet werden. Zwei Besonderheiten gab es im Jahr 2016. Zum einen der Besuch und die Führung durch die Firma Boehringer in Ingelheim und im November die Führung durch das ZDF in Mainz. Hier konnten alle Teilnehmenden einmal hinter die Kulissen schauen und das Sendezentrum besichtigen. Das Seniorenprogramm für 2017 ist zurzeit noch in Arbeit und wird bald zur Verfügung stehen. Wer daran Interesse hat, meldet sich bei der IG Metall Geschäftsstelle oder bei dem Kollegen Karl-Heinz Vowinkel (Tel.: 06134-53386)

20.12.2016 |

HAG Vertrauensleute qualifizieren sich

Entgeltschulung in Bad Orb

Bei den IG Metall Vertrauensleuten und aktiven IG Metallerinnen und Metaller von HAG Gustavsburg war schon seit längerem der Bedarf nach einer ERA-Schulung (ERA = Entgeltrahmenabkommen) da. Vom 7. bis 8. Oktober 2016 wurden alle Interessierte dann in die IG Metall Bildungsstätte Bad Orb eingeladen. Am Freitagnachmittag ging es nach der Arbeit los. Als Referenten waren der 2. Bevollmächtigte Holger Hammer-Huhn und die beiden HAG-Kollegen Maurice Hassemer und Musti Kirmizigül im Einsatz. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde aller Teilnehmer, in der die Erwartungen an das Seminar gesammelt und geklärt wurden, ging es inhaltlich tief in die Fragen der Entgeltgestaltung. Erst einmal wurde eine vereinfachte Entgeltsäule angeschaut. Welche Bestandteile finden sich im Gesamtentgelt wieder? Was ist tariflich abgesichert? Was ist betrieblich geregelt? Wie sind die Zusammenhänge? In verschiedenen Arbeitsgruppen sind die eingruppierungsrelevanten Differenzierungen der Tätigkeiten, Aufgaben, Aufgabenbereiche und Aufgabengebiete anhand der elf Entgeltgruppen erarbeitet und unterschieden worden. Um ein genaueres Bild in den betrieblichen Alltag zu bekommen, wurden verschiedene Tätigkeitsbeschreibungen angeschaut. Tarifliche Zulagen, Leistungsentgelt, Prämie, Zusatzstufen und die Zeitermittlung waren dann Themen für den Samstagnachmittag. All das wurde systematisch erarbeitet und im Plenum diskutiert. Alle Beispiele wurden vom betrieblichen Alltag abgeleitet, so dass die Materie ganz nahe an den betrieblichen Realitäten war. Zusammenhänge und Zusammenspiel von in Tarifverträgen geregelten Leistungen und die in Betriebsvereinbarung oder Arbeitsverträgen sind deutlich geworden. Und sie sind im Sinne des Schutzes und der Durchsetzungsfähigkeit auch bewertet worden. Fazit: Die Schulung kam sehr gut bei den Kollegen an. Mit den gewonnenen Erkenntnissen können Kolleginnen und Kollegen informiert und beraten werden. Und es können weitere Kolleginnen und Kollegen dafür gewonnen werden, sich zu solchen Schulungen anzumelden. Weitere Schulungen mit und interessierten Beschäftigten und Vertrauensleuten zu verschiedenen Themen werden immer wieder angeboten. Infos gibt es bei den Betriebsräten und Vertrauensleuten.

Basis für erfolgreiche Interessensvertretung

Bildungsangebote 2017

Weiterbildung und Qualifizierung ist nicht nur für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung wichtig. Auch gesellschaftspolitische Seminare oder Fachseminare für unsere Mitglieder, Betriebsräte, Vertrauensleute und Aktive sind mehr denn je von großer Bedeutung. Die verschiedenen Bildungsprogramme sind jetzt in der Geschäftsstelle zu beziehen. Neben den gesetzlichen Freistellungsmöglichkeiten für Betriebsräte nach dem Betriebsverfassungsgesetz gibt es in Rheinland-Pfalz und Hessen Bildungsfreistellungsgesetze. Nach diesen Gesetzen können sich Beschäftigte in Rheinland-Pfalz und Hessen bis zu fünf Tage jährlich für Weiterbildung bezahlt freistellen lassen. Informationen dazu gibt es bei euren Vertrauensleuten, Betriebsräten oder direkt in der Geschäftsstelle.

Paritätische Finanzierung wiederherstellen

Solidarisches Sozialsystem erhalten

Seit diesem Jahr müssen die Versicherten einen Zusatzbeitrag allein schultern, da der Gesetzgeber den Arbeitgeberanteil eingefroren hat. Die IG Metall fordert die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Krankenversicherungsbeiträge müssen wieder je zur Hälfte durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen werden.Die IG Metall Mainz-Worms unterstützt diese Forderung ausdrücklich und wirbt für das Sammeln von Unterschriften für die gerechte Verteilung der Kosten für Gesundheit!

Geschafft! Einsatz hat sich gelohnt

Kaibel & Sieber wieder tarifgebunden

Anfang dieses Jahres teilten die Wormser Firma Kaibel & Sieber und der Arbeitgeberverband der IG Metall mit, die Firma habe die tarifgebundene Mitgliedschaft im Unternehmerverband der Metall- und Elektroindustrie (VEM) beendet und sei in eine so genannte OT-Mitgliedschaft (ohne Tarifbindung) gewechselt. Die massiven wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Firma waren nach Aussage der Geschäftsleitung ausschlaggebend für diesen Schritt. Die Entgeltsteigerungen in der Metall- und Elektroindustrie könne sich das Unternehmen nicht mehr leisten. Trotz des Verbandsaustritts wurde Kaibel & Sieber von uns in die letzte Tarifauseinandersetzung mit einbezogen. Wir stellten die Tarifforderung der Fläche auch für die Firma auf und verlangten von der Geschäftsleitung nach dem Tarifabschluss in der Fläche diesen auch bei Kaibel & Sieber zu übernehmen. In Verhandlungen zwischen der betrieblichen Verhandlungskommission der IG Metall, dem Arbeitgeberverband VEM und der Geschäftsleitung konnte ein Ergebnis erzielt werden. Armin Groß führte für die IG Metall die Verhandlungen. Jetzt steht fest, Kaibel & Sieber ist seit September 2016 wieder Vollmitglied des Arbeitgeberverbandes VEM.

Betriebsratsvorsitzender Herbert Schreiber beim Warnstreik
20.06.2016 |

125 Jahre IG Metall

Langjährige Mitglieder mit Jubilarfeier geehrt

Zur Feier des 125-jährigen Bestehen hatte die IG Metall Mainz-Worms ihre Mitglieder eingeladen, die im Jahr 2016 ihr "rundes" Gewerkschaftsjubiläums begingen. Der "Pankratiushof" in Mainz-Hechtsheim bildetete den idealen Rahmen des Festes.

Der erste Bevollmächtigte Armin Groß nahm die Metallerinnen und Metaller mit auf eine Zeitreise. Seit 1891, dem Gründungsjahr des Deutschen Metallarbeiter Verbandes, der Vorläuferorganisation der IG Metall, prägte die Gewerkschaft die Sozial- und Tarifpolitik in Deutschland nachhaltig. "Unsere Mitglieder können sich nach wie vor darauf verlassen, dass die IG Metall für die Entwicklung ihrer Einkommen und Arbeitsbedingungen sorgt", sagte Armin Groß.

Besonders freute er sich, dass er Georg Stippler zum 70. Gewerkschaftsjubiläum gratulieren konnte. Dieser war im Jahre 1946 der IG Metall beigetreten, als sich die Gewerkschaft nach der Zeit des Nationalsozialismus wieder neu aufstellte.

 

 

05.05.2016 |

Zweiter Warnstreik bei HAG

Erfolgreicher Doppelpack

Bei Hörmann Automotive in Gustavsburg war die zweite Schicht im Warnstreik. Rund 300 Kolleginnen und Kollegen sind dem Aufruf gefolgt. Wie schon in der Vorwoche ging der Demonstrationszug durch das Werk und an der Straße zurück zum Hauptportal. Hier sprachen Katinka Poensgen von der Bezirksleitung Mitte, Armin Groß, erster Bevollmächtigter der IG Metall Mainz-Worms und Christian Walter, VK Leiter bei HAG zu den Metallerinnen und Metaller. Auch hier gab es neben der Feuershow den Auftritt von Timo und Shaun mit dem 5% Song.

03.05.2016 |

Vier Wormser Betriebe im Warnstreik

Solidarität mit Kaibel & Sieber

Am 3. Mai sind die Kolleginnen und Kollegen aus den vier Wormser Betrieben Stamm, Schuch, KHS und Kaibel & Sieber den Warnstreikaufrufen gefolgt. Auch in dieser Tarifrunde trafen sich insgesamt rund 200 Metallerinnen und Metaller vor Kaibel & Sieber. Hier hat der Arbeitgeber seine Mitgliedschaft im Arbeitgeberverband gewechselt - hin zu einer ohne Tarifbindung. Die Forderung der IG Metall, die Flächentarifverträge der Metall- und Elektrobetriebe anzuerkennen, ist von der Geschäftsleitung abgelehnt worden. Und das trotz des Angebots, über eine Standortsicherung mit möglichen Beteiligungen der Belegschaft zu verhandeln.

So ging es bei dieser gemeinsamen Kundgebung zum einen um die Solidarität mit den Beschäftigten von Kaibel & Sieber, zum anderen natürlich um die Haltung der Arbeitgeberverbände in den bisher stattgefundenen drei Verhandlungen. 2,1 % für 24 Monate und 0,3 % zusätzlich in Unternehmen, denen es wirtschaftlich gut geht: Das ist eine Provokation und kein verhandlungsfähiges Angebot!

Deswegen wird weiterhin mit Warnstreiks Druck gemacht. In dieser und der nächsten Woche. Und sollte es keine Annäherung vor Pfingsten geben, werden wir auch in unserer Geschäftsstelle bereit sein, neue und erweiterte Streikkonzepte umzusetzen.

02.05.2016 |

1. Mai Kundgebung in Mainz am Leichhof

Mainz ist bunt und tolerant

Fröhlich und lebhaft war die Kundgebung der Gewerkschaften auf dem Mainzer Leichhof. Die IG Metall Mainz-Worms schenkte Sekt zur Feier des Tags der Arbeit aus. Einzelgewerkschaften und DGB, die TBS Rheinland Pfalz und interkulturelle Vereine präsentierten ihre Aktivitäten und boten kulinarische Spezialitäten an. Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling sprach ein Grußwort und Armin Groß, der erste Bevollmächtigte der IG Metall Mainz-Worms, informierte die Kundgebungsteilnehmer über die laufende Tarifauseinandersetzung in der Metallindustrie. Die Rednerinnen und Redner verurteilten Fremdenfeindlichkeit und sprachen sich für eine Willkommenskultur in Deutschland aus. Der Rechtstrend in Deutschland und Europa muss gestoppt werden. Die Gewerkschaften setzen sich für die Entwicklung sozialer Standards und die Verbesserung der materiellen Lebensbedingungen ein. Statt Ängste vor sozialem Abstieg zu schüren, wollen wir mehr Solidarität und Gerechtigkeit in der Gesellschaft! So wie die Mainzer sind - seit jeher offen und gastfreundlich - so war auch die Kundgebung der Gewerkschaften zum 1. Mai 2016: Solidarisch, international und gesellig.

29.04.2016 |

Hörmann und die beiden Honeywell Elster Betriebe machen den Anfang

Jetzt gibt´s Druck!

Mit dem letzten sogenannten Angebot der Arbeitgeber von 2,1% und einer "Wettbewerbskomponente" bei einer Laufzeit von 24 Monaten haben die Arbeitgeber quasi selbst zu Warnstreiks aufgerufen. Bezirksleiter Jörg Köhlinger machte in seiner Rede deutlich, was Metallerinnen und Metaller von diesem Angebot halten: GAR NICHTS! Die Kolleginnen und Kollegen von Honeywell Elster (Strom und Gas) und Hörmann haben direkt das Ende der Friedenspflicht genutzt, um ihrer Forderung für 5% mehr Entgelt Nachdruck zu verleihen. Trotz Kurzarbeit war dieser Warnstreik für die "Hörmänner und -frauen" ein großer Erfolg. Etwa 220 Kolleginnen und Kollegen vom Gustavsburger Standort und etwa 80 MitarbeiterInnen von Elster machten den Warnstreik teilweise zur Party. Mit Feuershow und Jonglage bis hin zum live performten neuen Song des Tarifators war das eine hervorragende Stimmung mit jeder Menge Spaß. Die Metallerinnen und Metaller der IG Metall Mainz-Worms sind gut vorbereitet und aufgestellt. Und wenn sich die Arbeitgeber nicht bewegen - wir können auch noch einen drauflegen.

 

 

18.04.2016 |

Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie 2016

0,9 Prozent sind eine Provokation!

Am 15. April 2016 haben in Darmstadt die zweiten Verhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland- Pfalz und im Saarland stattgefunden. Auch hier haben die Arbeitgeber ein "Angebot" vorgelegt: 0,9 Prozent mehr Entgelt, und eine Einmalzahlung von 0,3 Prozent in Betrieben, in denen die wirtschaftliche Lage dies zulässt. „Das ist kein Angebot, sondern eine offene Kampfansage“, so Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall und Verhandlungsführer auf der Kundgebung in Darmstadt. "Weniger als ein Prozent als Angebot – da bleibt nichts anderes übrig, als uns auf einen harten Konflikt einzustellen.“ Anlässlich der Verhandlung demonstrierten 1.500 Metallerinnen und Metaller Vorort. Zu den Rednerinnen und Rednern gehörte auch Herbert Schreiber, Betriebsratsvorsitzender von Kaibel & Sieber in Worms. Hier ist der Arbeitgeber aus dem Verband mit Tarifbindung ausgetreten. Das wird die Metallerinnen und Metaller nicht daran hindern, in dieser Tarifrunde für die Fortsetzung der Tarifbindung zu kämpfen.

Und auch der Tarifator - alias Timo Vowinkel - der Comic-Held aus der Tarifrunde 2015 ist zurückgekehrt: In neuem Outfit hat er zusammen mit einem Partner zwei Songs live performt und damit für tolle Stimmung gesorgt.

Geschäftsführung und Ortsvorstand neu gewählt

Konstituierende Delegiertenversammlung Mainz-Worms

Alte und neue Geschäftsführer: Armin Groß (links) und Holger Hammer-Huhn

In der konstituierenden Delegiertenversammlung der IG Metall Mainz-Worms am 14. März 2016 zog der Ortsvorstand Bilanz für die Jahre 2012 bis 2015. Der erste Bevollmächtigte Armin Groß hob hervor, dass es in zahlreichen betrieblichen Konflikten gelungen sei, die Zahl der Arbeitsplätze stabil zu halten und Entlassungen größeren Ausmaßes zu verhindern. In betrieblichen Auseinandersetzungen habe sich gezeigt, dass die Interessen der Beschäftigten nur gewahrt würden, wenn starke Betriebsräte mit der IG Metall gemeinsam aufträten. Armin Groß dankte allen ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen, die in der vergangenen Wahlperiode in der Delegiertenversammlung und im Ortsvorstand mitgearbeitet hatten. Besonderen Dank sagte er der Kollegin Birte Richter (HAG) und dem Kollegen Ralph Rose (IBM) die ihre Mitarbeit im Ortsvorstand beendeten und nicht wieder zur Wahl antraten. Anschließend wählte die Delegiertenversammlung die neue Geschäftsführung und den neuen Ortsvorstand.
Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall gab einen Ausblick auf die zukünftigen Aufgaben der IG Metall. In der Sozialpolitik werden wir Druck für eine Anhebung des Rentenniveaus machen. Das geltende Rentenrecht werde zu Altersarmut führen. Für die Krankenversicherung forderte Hans-Jürgen Urban eine konsequente Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Beiträge: „Wir brauchen mehr Verteilungsgerechtigkeit in der Sozialversicherung.“ Es könne nicht hingenommen werden, dass alleine die Versicherten künftige Kostensteigerungen in der Gesundheitsversorgung schultern müssten und der Arbeitgeberbeitrag eingefroren bleibe.
In der Frage um die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland bezog Hans-Jürgen Urban eindeutig Position: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ sei als Bestimmung in Artikel 1 des Grundgesetzes für alle verpflichtend. Denen, die mit der Angst vor Fremden ihre Politik machen, erteilte er eine klare Absage.
Für die im April beginnende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie forderte Armin Groß die Delegierten auf, in den Betrieben den notwendigen Druck zu entfalten, um angemessene Entgeltsteigerungen zu erreichen.

10. Oktober 2015 Kundgebung

TTIP, TISA, CETA stoppen! Wir waren dabei!

Trotz der extrem frühen Abfahrtszeiten der Busse haben sich rund 1000 Kolleginnen und Kollegen aus unseren Regionen – darunter viele Metallerinnen und Metaller – auf den Weg nach Berlin gemacht. Die Teilnehmerzahlen bundesweit haben jede Erwartungen übertroffen. In Berlin hat die größte Demonstration der letzten Jahrzehnte stattgefunden! Zwischen 150.000 (Polizeiangaben) und 250.000 (Veranstalterangaben) Demonstrantinnen und Demonstranten haben die große ablehnende Haltung gegenüber den Verhandlungen zu Freihandelsabkommen deutlich gemacht. Der mehrere Kilometer lange Demonstrationszug zum Brandenburger Tor und der Siegessäule dauerte Stunden. Der Bahnhof und auch andere Anfahrtspunkte mussten gesperrt werden, da die Menschenmengen das erwartete Maß überschritten hatten.
Viele unserer Kolleginnen und Kollegen haben die Strapazen der langen Busfahrten auf sich genommen, einige sind mit dem Zug oder auch privat mit dem PKW angereist. Dieser Einsatz hat sich gelohnt. Mit dieser Demonstration ist ein deutliches Zeichen gesetzt worden. Die Botschaften sind hoffentlich bei den Politikern angekommen. Investitionsschutzabkommen dürfen keine Einflussnahme auf politische Entscheidungen souveräner demokratischer Staaten ermöglichen. Verbraucher- und Umweltschutzstandards in Europa und nicht zuletzt die Errungenschaften im Arbeitsrecht und den Arbeitsbedingungen müssen erhalten bleiben. Vielen Dank an alle, die mit dabei waren.

Führungswechsel im Bezirk Mitte

Jörg Köhlinger ist neuer Bezirksleiter

Frankfurt. Der Vorstand der IG Metall hat am Dienstag den Tarifsekretär des IG Metall-Bezirks Mitte Jörg Köhlinger zum Bezirksleiter bestellt. Die Bezirkskommission der Bezirksleitung  hatte ihn bereits am 24. Juni einstimmig als neuen Bezirksleiter vorgeschlagen.

Köhlinger übernimmt sein Amt von Armin Schild der Geschäftsführer des neu gegründeten „Netzwerks Zukunft der Industrie“ in Berlin wird.  

Köhlinger: "Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen als Bezirksleiter. Ich kenne den Bezirk mit seinen vielfältigen Strukturen in den vier Bundesländern gut. Vor uns liegen große Herausforderungen, die die Arbeitswelt von mehr als 320.000 Mitgliedern betreffen."  Um  anstehende Aufgaben und wichtige Themen der kommenden Monate zu bearbeiten, werde er sich eng mit den 27 Verwaltungsstellen sowie ihren ehren- und hauptamtlichen Vertretern abstimmen. Mit den Arbeitgebern werde er einen konstruktiven Dialog suchen. „Wir reden dabei auf Augenhöhe und ich habe die Durchsetzungskraft einer starken Gewerkschaft im Rücken“, sagte Köhlinger. 

Jörg Köhlinger ist seit 1991 Gewerkschaftssekretär der IG Metall in der für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen zuständigen Bezirksleitung Mitte. Im IG Metall-Bezirk Mitte (bis 2012 Bezirk Frankfurt) übte er vielfältige Funktionen aus. Zuletzt war er Bezirkssekretär, zuständig für Tarifpolitik in der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen sowie für Koordination der Betriebs- und Tarifpolitik. 

Der 52jährige gebürtige Wetzlarer lebt in Frankfurt,  ist verheiratet und hat zwei Kinder.

No! PEGIDA

IG Metall Position zu fremdenfeindlichen Bewegungen

Wir haben Tage erlebt, die Europa erschüttert haben. In Frankreich wurden Menschen ermordet, weil sie Karikaturen zeichneten, weil sie für Meinungsfreiheit und Menschenrechte eintraten, weil sie Menschen schützten oder weil sie Juden waren.

Und in dieser Zeit werden Demonstrationen organisiert und Fremdenfeindlichkeit verbreitet, die Verunsicherung und Ängste in nationalistische und faschistische Parolen fasst.

Wenn Menschen ausgegrenzt und verfolgt wurden, haben allzu oft in unserer Geschichte, zu viele zu lange nur zugeschaut. Die IG Metall als Organisation und ihre Mitglieder werden nicht zuschauen. Eine menschenwürdige Gesellschaft kann nur bestehen, wenn ihre Mitmenschen bereit sind, sie solidarisch und gleichberechtigt zu entwickeln und zu verteidigen.

Jede Gewalt, die im Namen welcher Religion auch immer über Menschen ausgeübt wird hat darin keinen Platz. Keine Religion rechtfertigt das Verletzen oder Töten von Menschen. Ebenso wie antisemitische, antiislamische oder christenfeindliche Hetztiraden.

Rassismus hat in unseren Städten und in Deutschland keinen Platz.

Wir werden die in der Verfassung festgehaltenen Grundrechte, die unabhängig von Geschlecht, Religion und Herkunft sind verteidigen. Ebenso das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit sowie zur Presse-, Meinungs-, Gewissens- und Religionsfreiheit.

Ängste und soziale Ungerechtigkeiten, die viele von unseren Mitbürgern empfinden, dürfen nicht von ideologisch fehlgeleiteten Extremen instrumentalisiert und ausgenutzt werden.

Die IG Metall Darmstadt und Mainz-Worms unterstützt ausdrücklich alle demokratischen und gewaltfreien Aktionen und Veranstaltungen, die sich gegen das Gedankengut von PEGIDA und ihren Ablegern stellen.

 

 

Arbeit sicher und fair, Werkverträge, Gut in Rente und mehr

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Gut aufgestellt in die Offensive

Ratgeber der IG Metall

Rente ab 63 bei 45 Beitragsjahren

Ab 1. Juli können Beschäftigte, die 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben, früher und ohne Abschläge in Rente gehen. Mütter erhalten für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, einen zusätzlichen Rentenpunkt. Auch künftige Erwerbsgeminderte profitieren vom "RV-Leistungsverbesserungsgesetz".

Die IG Metall erklärt was sich ändert.

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