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 | Politische Bildung mal anders | 2010-06-22 |  |  |
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 | Eine Delegation des IGM-Ortsjugendausschusses Darmstadt und Mainz-Worms nutzte im Rahmen eines Mehrtagesseminars die Gelegenheit, Forderungen der IG Metall-Jugend direkt im politischen Machtzentrum Berlin zu platzieren. Gelegenheit dazu gab es sowohl im Gespräch mit Bundestagsabgeordneten als auch auf der zentralen Demonstration gegen Sozialabbau. 
Eine alternative Stadtführung und der Besuch im Bundestag rundeten das politische Programm ab. Geplant ist nun der Besuch des hessischen Landtages in Verbindung mit einem Abgeordnetengespräch. |  |  |
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 | 1. Tarifverhandlung KFZ-Handwerk Rheinland-Rheinhessen | 2010-06-17 |  |  |
 | Angebot der Arbeitgeber noch verbesserungswürdig |  |  |
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 | Am 19. Mai 2010 trafen die IG Metall-Tarifkommission und der Arbeitgeberverband das erste mal in dieser Tarifrunde aufeinander. Die IG Metall fordert eine angemessene Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen. Eine genaue Bezifferung der Forderung war wegen der sehr schwer einzuschätzenden Entwicklung in der derzeitigen wirtschaftlichen Krisenzeit nicht gewollt. Nach zweistündiger Verhandlung haben die Arbeitgebervertreter folgendes Angebot auf den Tisch gelegt: 120,- € Einmalzahlung (50,- € Azubis) für das Jahr 2010 ab 1. Januar 2011 + 1,15 % Laufzeit bis 30. April 2012 Zur Klarstellung: Es gibt schon Tarifgebiete, die einen Abschluss tätigen konnte. 4,1 % Erhöhung für die nächsten 2 Jahre in Niedersachsen, Hamburg, Bayern, Baden-Württemberg, Pfalz …. Allein die Inflationsrate wird von der Europäischen Zentralbank für 2010 auf ca. 2 % geschätzt. Das heißt: die Kolleginnen und Kollegen des KFZ-Handwerks Rheinhessen hätten im April 2012 weniger Geld real zur Verfügung als heute. Volkswirtschaftlich eine Katastrophe! Das ist die falsche Weichenstellungen für die Stabilisierung der Binnennachfrage und demnach auch unserer Wirtschaft. Die nächste Verhandlung ist für den 22. Juni 2010 in Lahnstein geplant. Wir können gespannt sein. Ro
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 | Eiszeit für die junge Generation-Nicht mit uns! | 2010-06-07 |  |  |
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 | In der Nacht zum 1. Mai nutzten einige Mitglieder des Ortsjugendausschuss Mainz-Worms und Darmstadt die Gelegenheit die Mainzer Innenstadt mit „Static Stickern“ zu dekorieren. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen und führte zu anregenden Diskussionen mit den Teilnehmer/-innen auf der örtlichen 1. Mai Kundgebung. Darüberhinaus wurden unter dem Motto „Eiszeit für die Junge Generation“ auf großen (Eis)Würfeln und Wassereisflyern frostige Fakten zur Lage und Perspektive der jungen Generation präsentiert und laustark dagegen Position bezogen. Viele Gespräche mit interessierten Passanten rundeten die Jugendaktion ab.
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 | Bei HP beginnt eine neue Ära | 2010-04-16 |  |  |
 | GEWERKSCHAFTER GEWINNEN BEI BETRIEBSRATSWAHLEN UND HABEN ZUKÜNFTIG IM GESAMTBETRIEBSRAT DIE MEHRHEIT.
DER BESCHÄFTIGUNGSABBAU GEHT UNTERDESSEN WEITER. |  |  |
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 | Seit 1. November gehört EDS zu HP ES (Hewlett Packard Enterprise Services). Die (noch) rund 1700 Wahlberechtigten von HP ES in Rüsselsheim wählten am 18. März ihren neuen Betriebsrat.
Wie vor vier Jahren konnten die Beschäftigten die Zusammensetzung ihrer Interessensvertretung über eine Persönlichkeitswahl bestimmen. Mit einer Wahlbeteiligung von knapp 62% (über 4% mehr als 2006) gaben die Beschäftigten dem Betriebsrat die nötige Unterstützung für die zukünftigen Herausforderungen. Außerdem sind alle Betriebsräte Mitglied bei der IG Metall oder ver.di, was eine gute Voraussetzung für eine weitere erfolgreiche Zusammenarbeit beider Gewerkschaften in Rüsselsheim ist, die sich während des Arbeitskampfes letzten Sommer bewährt hat. Zukünftig werden auch bei HP insgesamt erstmals die Gewerkschaftslisten die Mehrheit haben und der Vorsitz im Gesamtbetriebsrat an die IG Metall gehen. Damit beginnt bei HP eine neue Ära mit einer durchsetzungsstarken Interessenvertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.
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 | Schöner leben ohne Nazis | 2010-04-16 |  |  |
 | Aktionstag in der Berufsausbildung bei Opel in Rüsselsheim |  |  |
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 | Einen ganzen Tag lang drehte sich für die 399 Auszubildenden bei Opel in Rüsselsheim alles um das Thema Rassismus. Die Jugend- und Auszubildendenvertretung hatte gemeinsam mit der IG Metall Jugend einen vielfältigen, beteiligungsorientierten Aktionstag organisiert. So konnten die Auszubildenden in Workshops zu den Themen Rassismus und Rechtsextremismus mit anschließenden Diskussionen für das Thema sensibilisiert werden. Eine Ausstellung mit 18 Großplakaten informierte über rechte Musik, Symbole und Gruppierung in der Region. Über Bildschirme flimmerten antirassistische Kurzfilme und in einer Fotoecke konnten die Auszubildenden aktiv Position gegen Rechts beziehen. Ein sichtbares Zeichen gegen Rassismus wurde durch leuchtend gelbe „Love Opel - Hate Racism“ Anstecker und Aufkleber an der Kleidung der Teilnehmer gesetzt.
Auch die Ausbilder beteiligten sich aktiv an dieser Veranstaltung. Die ausschließlich positiven Rückmeldungen fordern dazu auf, weitere Veranstaltungen zu diesem Themenfeld durchzuführen und möglichst auch auf andere Betriebe zu übertragen. |  |  |
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 | Für aktive Arbeitszeitpolitik
| 2010-02-02 |  |  |
 | Die IG Metall Verwaltungsstellen des Rhein-Main-Gebietes - Frankfurt, Wiesbaden-Limburg, Darmstadt, Mainz-Worms und Offenbach - starteten mit einer gemeinsamen Tarifpolitischen Konferenz ins Jahr 2010 |  |  |
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 | Dr. Dierk Hirschel, Chefökonom des Deutschen Gewerkschaftsbundes, forderte einen neuen Ordnungsrahmen für die Finanzmärkte, der Vorsorge, Haftung und Langfristorientierung in den Vordergrund stellt. Nur so könnten künftig von unkontrolliertem Profitstreben verursachte Krisen vermieden werden. Hirschel meinte, Stabilität lasse sich nur erreichen, wenn Wachstum nachhaltig gestaltet würde und eine Einkommensumverteilung zu Gunsten der Beschäftigten erfolge. Ziel müsse es sein, die Inlandnachfrage zu stärken und die Qualität der sozialen Systeme zu verbessern. „Aus der Wirtschaftskrise lernen heißt: mehr Wirtschaftsdemokratie gegen die Macht anonymer Kapitalmärkte stellen!“ Dr. Steffen Lehndorf vom Institut für Arbeit und Qualifikation forderte die Gewerkschaften auf, wieder die Hauptrolle in der Arbeitszeitpolitik zu spielen. 2009 sei deutlich geworden, wie Arbeitszeitverkürzung Stabilität am Arbeitsmarkt geschaffen habe. Die Betriebsräte hätten die Hauptverantwortung bei der Jobsicherung getragen. Er forderte auf, den Weg des Arbeitsstundenabbaus weiter zu gehen und insbesondere gesundheitliche Belastungen zu vermindern.
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 | Beschäftigte bei Conti in Babenhausen tragen Lasten
| 2010-01-31 |  |  |
 | Ergänzungstarifvertrag soll Standort, Beschäftigung und Ausbildung sichern |  |  |
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 | Das hässliche Gesicht der Globalisierung von Märkten und Unternehmen zeigt sich, wenn einheimische Standorte bei der Vergabe von Fertigungsaufträgen und den damit verbundenen Investitionen mit Unternehmensniederlassungen in sogenannten „Best-Cost-Ländern“ konkurrieren müssen. Für Continental in Babenhausen schien im Herbst des vergangenen Jahres festzustehen, dass die neuen Kombi-Instrumente für VW und damit auch folgende Mercedes- und Toyotaaufträge in Rumänien anlaufen sollten. Mittelfristig wäre dies das „Aus“ für das Werk in Babenhausen gewesen. Nachdem in Sondierungsgesprächen zwischen der IG Metall Darmstadt und der Betriebsleitung die Chancen, über befristete Abweichungen von Tarifstandards, Conti Babenhausen wieder ins Gespräch zu bringen gesehen wurden, fanden im November und Dezember insgesamt acht Verhandlungsrunden über einen Ergänzungstarifvertrag statt. Am 18. Dezember 2009 wurde schließlich ein Verhandlungsergebnis erreicht. |  |  |
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 | Erstmals Betriebsrat gewählt | 2009-09-07 |  |  |
 | Erste Interessensvertretung bei Hyundai/Kia bundesweit |  |  |
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 | Nachdem Ende letzten Jahres die ersten Kontakte zur IG Metall Darmstadt geknüpft worden sind, wurde am 28. Juli 2009 von den ca. 190 Beschäftigten des Hyundai/Kia Entwicklungszentrums in Rüsselsheim erstmals ein Betriebsrat gewählt. Bei einer Wahlbeteiligung von 76 % konnte die Liste der IG Metall die Mehrheit und den Vorsitz im siebenköpfigen Gremium erreichen. Damit haben sich die Initatoren der Wahl mit Unterstützung der IG Metall Darmstadt gegen eine „offene Liste“ durchgesetzt, die von Managern geprägt ist. Direkt nach der Wahl hat der Betriebsrat die Arbeit aufgenommen um die große Liste der zu regelnden Themen anzugehen, von der Arbeitszeit über Entgeltstrukturen bis zu Zielvereinbarungen. Fragen des Datenschutzes stehen ebenfalls unmittelbar auf der Agenda in dem sehr zentralistisch, von Korea aus gesteuertem Unternehmen. Die Kolleginnen und Kollegen können auf die Unterstützung der IG Metall Darmstadt zählen. |  |  |
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