Basis für erfolgreiche Interessensvertretung

Bildungsangebote 2017

Weiterbildung und Qualifizierung ist nicht nur für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung wichtig. Auch gesellschaftspolitische Seminare oder Fachseminare für unsere Mitglieder, Betriebsräte, Vertrauensleute und Aktive sind mehr denn je von großer Bedeutung. Die verschiedenen Bildungsprogramme sind jetzt in der Geschäftsstelle zu beziehen. Neben den gesetzlichen Freistellungsmöglichkeiten für Betriebsräte nach dem Betriebsverfassungsgesetz gibt es in Rheinland-Pfalz und Hessen Bildungsfreistellungsgesetze. Nach diesen Gesetzen können sich Beschäftigte in Rheinland-Pfalz und Hessen bis zu fünf Tage jährlich für Weiterbildung bezahlt freistellen lassen. Informationen dazu gibt es bei euren Vertrauensleuten, Betriebsräten oder direkt in der Geschäftsstelle.

Paritätische Finanzierung wiederherstellen

Solidarisches Sozialsystem erhalten

Seit diesem Jahr müssen die Versicherten einen Zusatzbeitrag allein schultern, da der Gesetzgeber den Arbeitgeberanteil eingefroren hat. Die IG Metall fordert die Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Krankenversicherungsbeiträge müssen wieder je zur Hälfte durch Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen werden.Die IG Metall Mainz-Worms unterstützt diese Forderung ausdrücklich und wirbt für das Sammeln von Unterschriften für die gerechte Verteilung der Kosten für Gesundheit!

Geschafft! Einsatz hat sich gelohnt

Kaibel & Sieber wieder tarifgebunden

Anfang dieses Jahres teilten die Wormser Firma Kaibel & Sieber und der Arbeitgeberverband der IG Metall mit, die Firma habe die tarifgebundene Mitgliedschaft im Unternehmerverband der Metall- und Elektroindustrie (VEM) beendet und sei in eine so genannte OT-Mitgliedschaft (ohne Tarifbindung) gewechselt. Die massiven wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Firma waren nach Aussage der Geschäftsleitung ausschlaggebend für diesen Schritt. Die Entgeltsteigerungen in der Metall- und Elektroindustrie könne sich das Unternehmen nicht mehr leisten. Trotz des Verbandsaustritts wurde Kaibel & Sieber von uns in die letzte Tarifauseinandersetzung mit einbezogen. Wir stellten die Tarifforderung der Fläche auch für die Firma auf und verlangten von der Geschäftsleitung nach dem Tarifabschluss in der Fläche diesen auch bei Kaibel & Sieber zu übernehmen. In Verhandlungen zwischen der betrieblichen Verhandlungskommission der IG Metall, dem Arbeitgeberverband VEM und der Geschäftsleitung konnte ein Ergebnis erzielt werden. Armin Groß führte für die IG Metall die Verhandlungen. Jetzt steht fest, Kaibel & Sieber ist seit September 2016 wieder Vollmitglied des Arbeitgeberverbandes VEM.

Betriebsratsvorsitzender Herbert Schreiber beim Warnstreik
20.06.2016 |

125 Jahre IG Metall

Langjährige Mitglieder mit Jubilarfeier geehrt

Zur Feier des 125-jährigen Bestehen hatte die IG Metall Mainz-Worms ihre Mitglieder eingeladen, die im Jahr 2016 ihr "rundes" Gewerkschaftsjubiläums begingen. Der "Pankratiushof" in Mainz-Hechtsheim bildetete den idealen Rahmen des Festes.

Der erste Bevollmächtigte Armin Groß nahm die Metallerinnen und Metaller mit auf eine Zeitreise. Seit 1891, dem Gründungsjahr des Deutschen Metallarbeiter Verbandes, der Vorläuferorganisation der IG Metall, prägte die Gewerkschaft die Sozial- und Tarifpolitik in Deutschland nachhaltig. "Unsere Mitglieder können sich nach wie vor darauf verlassen, dass die IG Metall für die Entwicklung ihrer Einkommen und Arbeitsbedingungen sorgt", sagte Armin Groß.

Besonders freute er sich, dass er Georg Stippler zum 70. Gewerkschaftsjubiläum gratulieren konnte. Dieser war im Jahre 1946 der IG Metall beigetreten, als sich die Gewerkschaft nach der Zeit des Nationalsozialismus wieder neu aufstellte.

 

 

05.05.2016 |

Zweiter Warnstreik bei HAG

Erfolgreicher Doppelpack

Bei Hörmann Automotive in Gustavsburg war die zweite Schicht im Warnstreik. Rund 300 Kolleginnen und Kollegen sind dem Aufruf gefolgt. Wie schon in der Vorwoche ging der Demonstrationszug durch das Werk und an der Straße zurück zum Hauptportal. Hier sprachen Katinka Poensgen von der Bezirksleitung Mitte, Armin Groß, erster Bevollmächtigter der IG Metall Mainz-Worms und Christian Walter, VK Leiter bei HAG zu den Metallerinnen und Metaller. Auch hier gab es neben der Feuershow den Auftritt von Timo und Shaun mit dem 5% Song.

03.05.2016 |

Vier Wormser Betriebe im Warnstreik

Solidarität mit Kaibel & Sieber

Am 3. Mai sind die Kolleginnen und Kollegen aus den vier Wormser Betrieben Stamm, Schuch, KHS und Kaibel & Sieber den Warnstreikaufrufen gefolgt. Auch in dieser Tarifrunde trafen sich insgesamt rund 200 Metallerinnen und Metaller vor Kaibel & Sieber. Hier hat der Arbeitgeber seine Mitgliedschaft im Arbeitgeberverband gewechselt - hin zu einer ohne Tarifbindung. Die Forderung der IG Metall, die Flächentarifverträge der Metall- und Elektrobetriebe anzuerkennen, ist von der Geschäftsleitung abgelehnt worden. Und das trotz des Angebots, über eine Standortsicherung mit möglichen Beteiligungen der Belegschaft zu verhandeln.

So ging es bei dieser gemeinsamen Kundgebung zum einen um die Solidarität mit den Beschäftigten von Kaibel & Sieber, zum anderen natürlich um die Haltung der Arbeitgeberverbände in den bisher stattgefundenen drei Verhandlungen. 2,1 % für 24 Monate und 0,3 % zusätzlich in Unternehmen, denen es wirtschaftlich gut geht: Das ist eine Provokation und kein verhandlungsfähiges Angebot!

Deswegen wird weiterhin mit Warnstreiks Druck gemacht. In dieser und der nächsten Woche. Und sollte es keine Annäherung vor Pfingsten geben, werden wir auch in unserer Geschäftsstelle bereit sein, neue und erweiterte Streikkonzepte umzusetzen.

02.05.2016 |

1. Mai Kundgebung in Mainz am Leichhof

Mainz ist bunt und tolerant

Fröhlich und lebhaft war die Kundgebung der Gewerkschaften auf dem Mainzer Leichhof. Die IG Metall Mainz-Worms schenkte Sekt zur Feier des Tags der Arbeit aus. Einzelgewerkschaften und DGB, die TBS Rheinland Pfalz und interkulturelle Vereine präsentierten ihre Aktivitäten und boten kulinarische Spezialitäten an. Der Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling sprach ein Grußwort und Armin Groß, der erste Bevollmächtigte der IG Metall Mainz-Worms, informierte die Kundgebungsteilnehmer über die laufende Tarifauseinandersetzung in der Metallindustrie. Die Rednerinnen und Redner verurteilten Fremdenfeindlichkeit und sprachen sich für eine Willkommenskultur in Deutschland aus. Der Rechtstrend in Deutschland und Europa muss gestoppt werden. Die Gewerkschaften setzen sich für die Entwicklung sozialer Standards und die Verbesserung der materiellen Lebensbedingungen ein. Statt Ängste vor sozialem Abstieg zu schüren, wollen wir mehr Solidarität und Gerechtigkeit in der Gesellschaft! So wie die Mainzer sind - seit jeher offen und gastfreundlich - so war auch die Kundgebung der Gewerkschaften zum 1. Mai 2016: Solidarisch, international und gesellig.

29.04.2016 |

Hörmann und die beiden Honeywell Elster Betriebe machen den Anfang

Jetzt gibt´s Druck!

Mit dem letzten sogenannten Angebot der Arbeitgeber von 2,1% und einer "Wettbewerbskomponente" bei einer Laufzeit von 24 Monaten haben die Arbeitgeber quasi selbst zu Warnstreiks aufgerufen. Bezirksleiter Jörg Köhlinger machte in seiner Rede deutlich, was Metallerinnen und Metaller von diesem Angebot halten: GAR NICHTS! Die Kolleginnen und Kollegen von Honeywell Elster (Strom und Gas) und Hörmann haben direkt das Ende der Friedenspflicht genutzt, um ihrer Forderung für 5% mehr Entgelt Nachdruck zu verleihen. Trotz Kurzarbeit war dieser Warnstreik für die "Hörmänner und -frauen" ein großer Erfolg. Etwa 220 Kolleginnen und Kollegen vom Gustavsburger Standort und etwa 80 MitarbeiterInnen von Elster machten den Warnstreik teilweise zur Party. Mit Feuershow und Jonglage bis hin zum live performten neuen Song des Tarifators war das eine hervorragende Stimmung mit jeder Menge Spaß. Die Metallerinnen und Metaller der IG Metall Mainz-Worms sind gut vorbereitet und aufgestellt. Und wenn sich die Arbeitgeber nicht bewegen - wir können auch noch einen drauflegen.

 

 

18.04.2016 |

Tarifrunde Metall- und Elektroindustrie 2016

0,9 Prozent sind eine Provokation!

Am 15. April 2016 haben in Darmstadt die zweiten Verhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland- Pfalz und im Saarland stattgefunden. Auch hier haben die Arbeitgeber ein "Angebot" vorgelegt: 0,9 Prozent mehr Entgelt, und eine Einmalzahlung von 0,3 Prozent in Betrieben, in denen die wirtschaftliche Lage dies zulässt. „Das ist kein Angebot, sondern eine offene Kampfansage“, so Jörg Köhlinger, Bezirksleiter der IG Metall und Verhandlungsführer auf der Kundgebung in Darmstadt. "Weniger als ein Prozent als Angebot – da bleibt nichts anderes übrig, als uns auf einen harten Konflikt einzustellen.“ Anlässlich der Verhandlung demonstrierten 1.500 Metallerinnen und Metaller Vorort. Zu den Rednerinnen und Rednern gehörte auch Herbert Schreiber, Betriebsratsvorsitzender von Kaibel & Sieber in Worms. Hier ist der Arbeitgeber aus dem Verband mit Tarifbindung ausgetreten. Das wird die Metallerinnen und Metaller nicht daran hindern, in dieser Tarifrunde für die Fortsetzung der Tarifbindung zu kämpfen.

Und auch der Tarifator - alias Timo Vowinkel - der Comic-Held aus der Tarifrunde 2015 ist zurückgekehrt: In neuem Outfit hat er zusammen mit einem Partner zwei Songs live performt und damit für tolle Stimmung gesorgt.

Geschäftsführung und Ortsvorstand neu gewählt

Konstituierende Delegiertenversammlung Mainz-Worms

Alte und neue Geschäftsführer: Armin Groß (links) und Holger Hammer-Huhn

In der konstituierenden Delegiertenversammlung der IG Metall Mainz-Worms am 14. März 2016 zog der Ortsvorstand Bilanz für die Jahre 2012 bis 2015. Der erste Bevollmächtigte Armin Groß hob hervor, dass es in zahlreichen betrieblichen Konflikten gelungen sei, die Zahl der Arbeitsplätze stabil zu halten und Entlassungen größeren Ausmaßes zu verhindern. In betrieblichen Auseinandersetzungen habe sich gezeigt, dass die Interessen der Beschäftigten nur gewahrt würden, wenn starke Betriebsräte mit der IG Metall gemeinsam aufträten. Armin Groß dankte allen ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen, die in der vergangenen Wahlperiode in der Delegiertenversammlung und im Ortsvorstand mitgearbeitet hatten. Besonderen Dank sagte er der Kollegin Birte Richter (HAG) und dem Kollegen Ralph Rose (IBM) die ihre Mitarbeit im Ortsvorstand beendeten und nicht wieder zur Wahl antraten. Anschließend wählte die Delegiertenversammlung die neue Geschäftsführung und den neuen Ortsvorstand.
Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall gab einen Ausblick auf die zukünftigen Aufgaben der IG Metall. In der Sozialpolitik werden wir Druck für eine Anhebung des Rentenniveaus machen. Das geltende Rentenrecht werde zu Altersarmut führen. Für die Krankenversicherung forderte Hans-Jürgen Urban eine konsequente Rückkehr zur paritätischen Finanzierung der Beiträge: „Wir brauchen mehr Verteilungsgerechtigkeit in der Sozialversicherung.“ Es könne nicht hingenommen werden, dass alleine die Versicherten künftige Kostensteigerungen in der Gesundheitsversorgung schultern müssten und der Arbeitgeberbeitrag eingefroren bleibe.
In der Frage um die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland bezog Hans-Jürgen Urban eindeutig Position: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ sei als Bestimmung in Artikel 1 des Grundgesetzes für alle verpflichtend. Denen, die mit der Angst vor Fremden ihre Politik machen, erteilte er eine klare Absage.
Für die im April beginnende Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie forderte Armin Groß die Delegierten auf, in den Betrieben den notwendigen Druck zu entfalten, um angemessene Entgeltsteigerungen zu erreichen.

10. Oktober 2015 Kundgebung

TTIP, TISA, CETA stoppen! Wir waren dabei!

Trotz der extrem frühen Abfahrtszeiten der Busse haben sich rund 1000 Kolleginnen und Kollegen aus unseren Regionen – darunter viele Metallerinnen und Metaller – auf den Weg nach Berlin gemacht. Die Teilnehmerzahlen bundesweit haben jede Erwartungen übertroffen. In Berlin hat die größte Demonstration der letzten Jahrzehnte stattgefunden! Zwischen 150.000 (Polizeiangaben) und 250.000 (Veranstalterangaben) Demonstrantinnen und Demonstranten haben die große ablehnende Haltung gegenüber den Verhandlungen zu Freihandelsabkommen deutlich gemacht. Der mehrere Kilometer lange Demonstrationszug zum Brandenburger Tor und der Siegessäule dauerte Stunden. Der Bahnhof und auch andere Anfahrtspunkte mussten gesperrt werden, da die Menschenmengen das erwartete Maß überschritten hatten.
Viele unserer Kolleginnen und Kollegen haben die Strapazen der langen Busfahrten auf sich genommen, einige sind mit dem Zug oder auch privat mit dem PKW angereist. Dieser Einsatz hat sich gelohnt. Mit dieser Demonstration ist ein deutliches Zeichen gesetzt worden. Die Botschaften sind hoffentlich bei den Politikern angekommen. Investitionsschutzabkommen dürfen keine Einflussnahme auf politische Entscheidungen souveräner demokratischer Staaten ermöglichen. Verbraucher- und Umweltschutzstandards in Europa und nicht zuletzt die Errungenschaften im Arbeitsrecht und den Arbeitsbedingungen müssen erhalten bleiben. Vielen Dank an alle, die mit dabei waren.

Führungswechsel im Bezirk Mitte

Jörg Köhlinger ist neuer Bezirksleiter

Frankfurt. Der Vorstand der IG Metall hat am Dienstag den Tarifsekretär des IG Metall-Bezirks Mitte Jörg Köhlinger zum Bezirksleiter bestellt. Die Bezirkskommission der Bezirksleitung  hatte ihn bereits am 24. Juni einstimmig als neuen Bezirksleiter vorgeschlagen.

Köhlinger übernimmt sein Amt von Armin Schild der Geschäftsführer des neu gegründeten „Netzwerks Zukunft der Industrie“ in Berlin wird.  

Köhlinger: "Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen als Bezirksleiter. Ich kenne den Bezirk mit seinen vielfältigen Strukturen in den vier Bundesländern gut. Vor uns liegen große Herausforderungen, die die Arbeitswelt von mehr als 320.000 Mitgliedern betreffen."  Um  anstehende Aufgaben und wichtige Themen der kommenden Monate zu bearbeiten, werde er sich eng mit den 27 Verwaltungsstellen sowie ihren ehren- und hauptamtlichen Vertretern abstimmen. Mit den Arbeitgebern werde er einen konstruktiven Dialog suchen. „Wir reden dabei auf Augenhöhe und ich habe die Durchsetzungskraft einer starken Gewerkschaft im Rücken“, sagte Köhlinger. 

Jörg Köhlinger ist seit 1991 Gewerkschaftssekretär der IG Metall in der für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen zuständigen Bezirksleitung Mitte. Im IG Metall-Bezirk Mitte (bis 2012 Bezirk Frankfurt) übte er vielfältige Funktionen aus. Zuletzt war er Bezirkssekretär, zuständig für Tarifpolitik in der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen sowie für Koordination der Betriebs- und Tarifpolitik. 

Der 52jährige gebürtige Wetzlarer lebt in Frankfurt,  ist verheiratet und hat zwei Kinder.

No! PEGIDA

IG Metall Position zu fremdenfeindlichen Bewegungen

Wir haben Tage erlebt, die Europa erschüttert haben. In Frankreich wurden Menschen ermordet, weil sie Karikaturen zeichneten, weil sie für Meinungsfreiheit und Menschenrechte eintraten, weil sie Menschen schützten oder weil sie Juden waren.

Und in dieser Zeit werden Demonstrationen organisiert und Fremdenfeindlichkeit verbreitet, die Verunsicherung und Ängste in nationalistische und faschistische Parolen fasst.

Wenn Menschen ausgegrenzt und verfolgt wurden, haben allzu oft in unserer Geschichte, zu viele zu lange nur zugeschaut. Die IG Metall als Organisation und ihre Mitglieder werden nicht zuschauen. Eine menschenwürdige Gesellschaft kann nur bestehen, wenn ihre Mitmenschen bereit sind, sie solidarisch und gleichberechtigt zu entwickeln und zu verteidigen.

Jede Gewalt, die im Namen welcher Religion auch immer über Menschen ausgeübt wird hat darin keinen Platz. Keine Religion rechtfertigt das Verletzen oder Töten von Menschen. Ebenso wie antisemitische, antiislamische oder christenfeindliche Hetztiraden.

Rassismus hat in unseren Städten und in Deutschland keinen Platz.

Wir werden die in der Verfassung festgehaltenen Grundrechte, die unabhängig von Geschlecht, Religion und Herkunft sind verteidigen. Ebenso das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit sowie zur Presse-, Meinungs-, Gewissens- und Religionsfreiheit.

Ängste und soziale Ungerechtigkeiten, die viele von unseren Mitbürgern empfinden, dürfen nicht von ideologisch fehlgeleiteten Extremen instrumentalisiert und ausgenutzt werden.

Die IG Metall Darmstadt und Mainz-Worms unterstützt ausdrücklich alle demokratischen und gewaltfreien Aktionen und Veranstaltungen, die sich gegen das Gedankengut von PEGIDA und ihren Ablegern stellen.

 

 

Arbeit sicher und fair, Werkverträge, Gut in Rente und mehr

IG Metall Kampagnen

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Gut aufgestellt in die Offensive

Thema Mindestlohn

Ratgeber der IG Metall

Rente ab 63 bei 45 Beitragsjahren

Ab 1. Juli können Beschäftigte, die 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben, früher und ohne Abschläge in Rente gehen. Mütter erhalten für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, einen zusätzlichen Rentenpunkt. Auch künftige Erwerbsgeminderte profitieren vom "RV-Leistungsverbesserungsgesetz".

Die IG Metall erklärt was sich ändert.

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IG Metall vor Ort

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